Einrichtung einer Geschäftsstelle in der Bartholomäusstraße in Nürnberg als durchgehend erreichbare Anlaufstelle zu allen Fragen bei Krebserkrankungen. Erhältlich über unsere Geschäftsstelle: "pakkido-Broschüre". Unser BeratungsWegweiser "pakkido-Lotse 2011" wird ab Juni 2011 in elektronischer Form auf diesen Seiten zu finden sein. Unterstützung unserer Arbeit durch den Patientenbeauftragten der Bundesregieung, Herrn MdB Wolfgang Zöller.(Download) Zwischenzeitlich führten wir positive Kooperationsgespräche mit regionalen Beratungsinstitutionen wie KISS (Regionalzentrum für Selbsthilfegruppen in Mittelfranken), BiNK e.V. (Beratung und Begleitung in Krankheit + Krise in Nürnberg), POM (Psychoonkologischer Arbeitskreis Mittelfranken), UPD (Unabhängige Patientenberatung Deutschlands) u.a.m. Mit regionalen Unternehmen vereinbarten wir im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements Kooperationen zur Unterstützung betroffener Arbeitnehmer. Der "pakkido-Kongress 2010" fand am 06. November im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg statt. Hier können Sie sich noch einmal den Programm-Flyer mit allen Referenten
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Bei Diagnose „Krebs” müssen Kommunikation und Koordination stimmen!
Das eigene Ziel definieren
Eine Krebserkrankung ist in ihren Auswirkungen keine isolierte Erkrankung – sie betrifft den gesamten Leib und die Seele eines Menschen und sein soziales Umfeld.
Notwendig ist eine individualisierte Betreuungsstrategie, mit dem Ziel eines bestmöglichen Therapieerfolges und einer umfassenden Begleitung entlang des gesamten Behandlungspfades.
Essenziell ist, dass ein an Krebs erkrankter Mensch in die Lage versetzt wird, seine aktuelle gesundheitliche Situation und deren absehbare Entwicklung zu realisieren und zu akzeptieren. Das verschafft ihm die Möglichkeit seinen eigenen Weg zu suchen, zu finden und diesen als seinen freien Willen zu erklären, der von allen zu respektieren und idealerweise zu unterstützen ist.
Professionelle Information, Aufklärung, Beratung und Unterstützung sind dabei in hohem Maße hilfreich und förderlich für den Genesungsprozess, die Linderung und die Rehabilitation bzw.
Resozialisierung.
Der pakkido e.V. will helfen, die „Schreckstarre – Diagnose Kebs“ zu lösen – denn oftmals sind die negativen Phantasien schlimmer als die Wirklichkeit. Eine aktive und eigenverantwortliche positive Auseinandersetzung mit der Erkrankung erleichtert Vieles und ist die Grundlage für eine verbesserte Lebensqualität.
Besondere Bedeutung kommt dabei der Stärkung der Arzt-Patienten-Beziehung und der Optimierung von onkologischen Strukturen und Prozessen in der Region zu. Vorrangig soll der pakkido e.V. als professionelle und neutrale Koordinationsstelle zwischen Leistungsnachfragern und –anbietern eine effektive und effiziente, fach- und sektorenübergreifende Verzahnung fördern, das Schnittstellenmanagement verbessern und damit auch die Grundlagen für ein dynamisch-differenziertes Case Management schaffen.
Ziel des pakkido e. V. ist es, eine fachkompetente Information, Aufklärung und Beratung mit ausreichend Zeit und Raum außerhalb von medizinischen Institutionen anzubieten – im Sinne eines regionalen medizinischen onkologischen Lotsens.
Sowohl über einen Abbau der Informationsasymmetrie als auch durch eine Verbesserung der Kommunikationsstruktur und –kultur zwischen Behandlern und Patienten wird eine Stärkung der persönlichen und sozialen Kompetenz aller Betroffenen angestrebt und unterstützt – in einem partnerschaftlichen Dialog mit mehr Möglichkeiten für eine aktive Mitbeteiligung.
Annehmen – Erkennen – Benennen – Helfen – Begleiten
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